Christkönig, Rosenheim |
Christkönig, kath.
Rosenheim, Kardinal-Faulhaber-Platz 10
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Baugeschichte:
1929 |
Die Christkönigkirche in Rosenheim wurde eingeweiht.
Die Kirche war der erste Kirchenbau Bayerns, ja sogar Süddeutschlands,
der sich ganz von der historisierenden Formgebung löste. Bei
dem Bauvorhaben wurde das erste Mal die damals neue Betonskelettbauweise
eingesetzt.
Der Dresdner Architekt Adolf Muesmann hatte als Vorbild für das mächtige,
58 Meter messende Langhaus mit seinem steilen Satteldach, eine Königshalle.
Den Baustil nennt man "Neue Sachlichkeit", wie bei der Kirche St. Wolfgang in Meitingen. Bauherr war der Stadtpfarrer Andreas Lidl (+1932). |
1945 | Den östlichen Abschluss des Presbyteriums bildete ein knapp 100 Quadratmeter großes Glasgemälde. Es zeigte die Silhouette der Stadt Rosenheim, über der die Gestalt des Christuskönigs inmitten des himmlischen Jerusalems schwebte. Es wurde im Krieg zerstört und später durch ein abstraktes Glaskunstwerk ersetzt. |